Narzissmus - Krankheit unserer Tage?

SELBSTBEZOGENHEIT – SELBSTBEWUNDERUNG – EGOISMUS 


Narzisstische Wesenszüge , das sind überhöhte Anspruchshaltung, unkritische Selbsteinschätzung, ausnützerische und egoistische Einstellung, Neid und Überheblichkeit, nehmen offenbar zu in unserer Zeit und Gesellschaft.

Noch folgenschwerer wird es dann, wenn es sich um eine narzisstische Persönlichkeitsstörung handelt: selbstgefällig, dünkelhaft, aufgeblasen, wichtigtuerisch, großspurig; dabei unrealistisch überzeugt von eigenen Eigenschaften wie Erfolg, Macht, Scharfsinn, Schönheit oder gar idealer Liebe. Dazu weitere Belastungen wie Gier nach übermäßiger Bewunderung und unbegründete Erwartungen, als etwas Besonderes behandelt zu werden. Außerdem die Tendenz, ande­re auszubeuten, insbesondere was Beziehungen , beispielsweise Partnerschaft, Familie, Freunde, aber auch Finanzen, Position u.a. anbelangt. Gegebenfalls sogar ein unverständlicher Mangel an Mitgefühl, Zuwendung und Hilfsbereitschaft, dafür neidisch und manchmal sogar bösartig eifersüchtig. Kurz: eine Belastung besonderer Art.

Bei dieser Aufzählung fallen einem grundsätzlich ein oder mehrere Beispiele ein. Kein Wunder: Auch diese Menschen nehmen offenbar zu. 

 

Diese Analyse stammt nicht etwa von mir, sondern von dem anerkannten Experten

Prof. Dr. med. Volker Faust von der Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit 

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CIVIS 2005                  

Bild: Foto:Lissy Gröner Straßburg EP Gerhard Schröder Fritz Pleiten WDR ECHO
Foto: Civis Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa im Europäischen Parlament in Straßburg

Der Intendant des WDR Fritz Pleitgen verleiht 2005 im EP in Straßburg in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder den Medienpreis CIVIS.  "Gerade wir müssen außerordentlich vorsichtig mit Sprache und Bildern umgehen, um Vorurteilen, Diskriminierung und dem Schüren von Konflikten entgegen zu wirken. Wir haben dabei bereits beachtliche Fortschritte gemacht, aber es muss noch mehr getan werden", sagte Pleitgen. Er warnte davor, Probleme bei der Integration von Zuwanderern zu übersehen. "Integration in Europa läuft mal gut, mal schlecht, deshalb müssen wir hinschauen und die Probleme nicht mit falsch verstandener Toleranz zudecken. 

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Kultur und Bildung im EP

Europäische Kulturpolitik ist Vielfalt.

Noch weniger Budget als in den Mitgliedsländern hat die Europäische Union für Kultur, dennoch gibt es viele gute Initiativen.

Die Jugend- und Bildungsprogramme sind sehr erfolgreich und haben bereits Hunderttausende junger Menschen erreicht. Sehr bekannt sind mittlerweile die europäischen Kulturhauptstädte ... Das Programm Media erreicht die Filmschaffenden, Hilfen für Übersetzungen und Sprachvielfalt beschäftigten uns.

Vor allen Dingen die rasante Entwicklung der elektronischen Medien mit allen Aspekten der Medienkonzentration und Gestaltung der Rahmenbedingungen im Internet sind ein heißes Eisen europäischer Kultur- und Industriepolitik.

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Hexenverfolgung

bild: Foto: , Lissy Gröner, Hexenverfolgung

Die Frauenbewegung in den 70er und 80er Jahren hat sich intensiv mit der Hexenverfolgung beschäftigt. Wir deckten Machtstrukturen auf und versuchten sie zu durchbrechen. Eine echte Aufarbeitung steht bis heute aus. Sowohl kirchliche, als auch weltliche Institutionen verdrängen bis heute eine Anerkennung der Opfer und eine Entschuldigung.  Vereinzelte Ansätze beruhen meistens auf dem Engagement von Einzelpersonen. Es wird höchste Zeit, genau hinzuschauen, wie sich handfeste wirtschaftliche Interessen, gemischt mit diffusem Aberglauben, Neid und Missgunst gegen die Opfer von Hexenverfolgung  in rund zwei Jahrhunderten in Europa auswirkten. Was waren die ideologischen, religiösen und gesellschaftlichen Motivationen für die Inquisition und was wirkt davon bis heute nach?

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