INTERNATIONAL

Bild: Foto: , Lissy Gröner, Brüssel  International,

Wer international arbeiten möchte, sollte Freude am Reisen haben. Die Verkehrsmittel von KosmopolitInnen  sind vielfältig und oft Flugzeuge. Im Lauf meiner 20-jährigen MEP Zeit bin ich gewiss mehrfach um den Globus geflogen - zuweilen in abenteuerlichen Maschinen. 

Das Ziel dabei fest in den Augen behalten: 

Gerechtigkeit und Solidarität

Meine privilegierte Stellung als Europäerin aus einem wohlhabenden Land muss ich nutzen, um die Lebensbedingungen für die weniger Begünstigten zu verbessern.

Mehr als 20 Länder Afrikas bereiste ich ...

EINSTAND INS 3. GEWÄHLTE EUROPAPARLAMENT 1989

STRASSBURG FEIERT - 1989 - MIT 518 MEPS 

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 SIW -  WELTWEIT FÜR FRAUEN AKTIV - 2

1996 wurde ich von dem XVI. Kongress der Fraueninternationale in New York in das Präsidium gewählt. Die Vertretung der Region Europa fiel damit in meine Zuständigkeit. Das war insofern eine kluge Entscheidung, weil die SPD in der Sozialistischen Internationale, die größte Frauenorganisation, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen ASF,  repräsentiert. Zusätzlich konnte ich als gleichstellungspolitische Sprecherin der SPE Fraktion im Europäischen Parlament viel besser netzwerken und unsere Gleichstellungsforderung noch besser transportieren. Die Kampagnen, die wir in Europa anstießen, zu Beispiel "Stoppt Gewalt an Frauen" - "Stop violence against women" wurden im globalen Kontext übertragen und auf spezifische Länderprobleme zugeschnitten.  Das schreibt sich schnell, aber dahinter verbargen sich oft sehr langwierige Verfahren. Die SIW hat kaum finanzielle Recourcen und es galt allerhand Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Lest selbst ...

Frauen gleichberechtigt im neuen  Jahrtausend

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BRÜSSEL EUROPAS HEIMLICHE HAUPTSTADT

Bild: Foto:EP Plenarsaal Brüssel
EP Plenarsaal Brüssel 2004

VERTRETUNG FÜR 500 MILLIONEN MENSCHEN - DAS EP

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Moskau 1990                

Foto: Bild: Moskau Roter Platz 1990 Lissy Gröner MEP

Die Internationale Konferenz der Familienverbände führte mich im Oktober 1990 nach Moskau. Das erste Jahr als Europaabgeordnete lag hinter mir und als Arbeitsgebiete hatte ich Frauen- und Gleichstellungspolitik beackert. Für Kinder- beziehungsweise Jugendpolitik war die EU bis dato kaum aktiv geworden, vor allem, weil die Mitgliedsstaaten die gesamte Sozialpolitik gerne in nationaler Zuständigkeit behalten wollten.

Ich fragte mich wie denn gleiche Lebensbedingungen in der gesamten EU hergestellt werden sollen, wie es im EU Vertrag verbindlich geregelt ist? Mindeststandards müssen definiert  und in den EU Richtlinien, das heißt gesetzlich in allen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden! Es gab Handlungsbedarf für das Soziale Europa: stürzte mich in die Arbeit!

Die Sowjetunion verschwindet ...

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Frieden - Abrüstung - Entwicklung

Bild: Foto: EP, 100 Jahre  SIW, Internationaler Frauen-Kongress, Lissy Gröner, Anita Gradin Präsidentin SIW,

Die Sozialistinnen suchten nach Antworten in einer Welt in der Krise. Das Ende der Armut sollte beschworen werden, Selbstbestimmung der Frauen über ihren Körper und Kampf gegenüber der Gewalt an Frauen rückten in den Mittelpunkt der Arbeit.

Anita Gradin aus Schweden wird zur SIW - Präsidentin  (1986-92) gewählt und Maria Jonas von der SPÖ aus Österreich zur Generalsekretärin.

Die politische Beteiligung von Frauen stagnierte oder ging gar zurück. In den Mitgliedsparteien war die Entwicklung sehr unterschiedlich. Die männerzentrierte Organisation der Sozialdemokratie musste durchbrochen werden. In Lima 1986 wurde erstmals eine Quote als Instrument beschlossen. Ziel war volle Teilhabe an allen Entscheidungsprozessen, die Quoten reichten von bescheidenen 15% bis zu 50%. Der Bundesparteitag der SPD hatte 1988 eine Geschlechterquote von 40% für Männer und Frauen für alle Ämter und Mandate beschlossen. 

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Paris - Stadt der Liebe  

Bild: Foto: , Lissy Gröner, Paris, Eiffelturm

"Wenn einer von uns stirbt, ziehe ich nach Paris ..."

dieses Zitat wird Sigmund Freud nachgesagt. Atemberaubend und jederzeit voll von pulsierendem Leben ist die Hauptstadt der "Grand Nation". 

Der Eiffelturm, Triumphbogen, die Oper, der Louvre, die Museen, die Seine, Kathedralen .... und und und

Schier unerschöpflich sind die Möglichkeiten eine gute Zeit in Paris zu verbringen. Von Brüssel aus war es nur ein Katzensprung mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys vom Gare du Midi bis Paris Gare du Nord! In 80 Minuten habe ich oft bei einem gemütlichen Frühstück diesen "Arbeitsweg" für einen Konferenztermin wahrgenommen und konnte am Abend oder nächsten Tag zurück im Parlament sein.

Bild: Foto: , Lissy Gröner, Paris,  Seine

Ein stimmungsvolles Dinner auf einem Seine-Schiff führte uns auf Einladung der französischen Gleichstellungsministerin in internationaler Runde zusammen. Wir repräsentieren 8 Nationen! Wir Frauen müssen viel stärker in dieses so oft "männlich" besetzte Terrain vorstoßen - uns nicht vor der Macht scheuen! Wollen wir nicht die Welt zum Besseren hin wenden?

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Die ersten 100 Jahre SIW 

Bild: Foto: 100Jahre SIW, Lissy Gröner, Getrude Mongella, Heidemarie Wieczorek-Zeul
Preisträgerin Gertrude Mongella aus Tansania

Die Frauen waren in der Politik des 19. Jahrhunderts unsichtbar und illegal.

Wir Frauen selbst änderten das, oft gegen Widerstände aus den eigenen Reihen.

Beim SIW Jubiläum 2007 ehrten wir  Gertrude Mongella, die erste Präsidentin des Panafrikanischen Parlamentes für ihr Lebenswerk. Die Laudatio hielt die  deutsche  Ministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul

Sozialistinnen an der Spitze für gleiche Rechte

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100Jahre SIW 

 

 

 

100 Jahre an der Spitze für Gleiche Rechte

 

Präsidium der Sozialistischen

Fraueninternationale 

Ein Jahrhundert nach dem Gründungskongress der SIW in Stuttgart

 


Wir trauern um Barbara Prammer  R.I.P.

Verstorben am 2.8.2014  Vizepräsidentin der SIW

Literaturhinweis:

The First Hundred Years - Die ersten hundert JahrEine kurze Geschichte der Sozialistischen Fraueninternationale     Dr.  Irmtraut Karlsson             vorwärts buch ISBN 978-3-86602-807-4

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WÜRDIGUNG DURCH DEN ZIVILCORAGEPREIS 2007

Bild: Foto: Zivilcouragepreis CSD Berlin, Lissy Gröner,
REDAKTION, DieStandard.AT
Der Zivilcouragepreis wird von der CSD e.V. an Personen und Einrichtungen verliehen, die sich, "als leuchtendes Beispiel, entschlossen und couragiert für die Belange von Minderheiten in besonderem Maße eingesetzt haben.

 

PREISVERLEIHUNG IN BERLIN AN LISSY GRÖNER



EU-Abgeordnete aus Bayern für ihren Einsatz gegen homophobe PolitikerInnen und Mitarbeit bei EU-Leitlinien zur Entdiskriminierung gewürdigt

 

Die bayrische SPD-Europaabgeordnete Lissy Gröner (52) wird mit dem Zivilcouragepreis 2007 des Berliner Christopher-Street-Day (CSD) ausgezeichnet. Seit 2001 wird der Preis an Personen vergeben, die sich gegen Diskriminierungen und für die Belange von Minderheiten engagieren.

"Waches Auge"

Gröner, die seit Kurzem auch Vizesprecherin der Homo-Intergroup im EU-Parlament ist, hat sich über die Jahre immer wieder für eine Verbesserung der rechtlichen Situation für gleichgeschlechtliche Partnerschaften in Deutschland sowie für eine Stärkung der Rolle schwuLesBischer PolitikerInnen stark gemacht. "Lesbische Politikerinnen und schwule Politiker haben es bei uns nicht nötig, sich zu verstecken oder zu verbiegen", so Gröner. Sie selbst hat 2005 ihre Lebensgefährtin in Brüssel geheiratet.

In der Begründung der Jury heißt es: "Mit ihrer Frau Sabine Gilleßen hatte und hat sie (Gröner, Anm.) stets ein waches Auge und engagiert sich gegen die Vielzahl von kleinsten und kleinen Diskriminierungen der sexuell Anderen. Gröner [...] macht sich bei all den homophoben PolitikerInnen und Persönlichkeiten unbeliebt, die, wie die polnische Politikerelite des Lech Kaczynski, aller Welt weismachen wollen, dass Homosexuelle unbedingt diskriminiert gehören. Diese Politikerin redet nicht nur, sondern handelt auch: An allen europäischen Leitlinien zur Entdiskriminierung von Lesben und Schwulen war sie beteiligt - und viele hat sie selbst initiiert, auch das in Deutschland lange umstrittene Antidiskriminierungsgesetz."

PreisträgerInnen 2007

Weitere Ausgezeichnete neben Gröner sind heuer der süfafrikanische Richter und Aids-Aktivist Edwin Cameron, der Bundesarbeitskreis Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und das deutsche MitarbeiterInnen-Netzwerk "Ford Globe" (Gay Lesbian Or Bisexual Employes) des gleichnamigen Autoherstellers. (red)


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Rainbow - Nations      

 Bild: Foto: Gleichheitsparade Warschau 2006 CSD Solidarität  Homophobie  Europa, Lissy Gröner, Michael Cashman,iWarschau 2006 - Solidarität gegen Homophobie in Europa, Lissy Gröner, Michael Cashman,
Gleichheitsparade in Warschau 2006 - Solidarität gegen Homophobie in Europa

1. Mai 1999 - Gleiche Rechte in Europa

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EUROPA WÄCHST

Bild: Foto:Europaparlament Straßburg
Europaparlament Straßburg

 

In das neue Europäische Parlament in Straßburg zogen wir Abgeordnete erst 1999 ein. Um den Sitz des EP gibt es Unstimmigkeiten, solange es das gemeinsame Parlament  gibt. Seit seiner Gründung 1952 tagte das Parlament im Gebäude des Europarates. Symbolisch wuchs das EP mit seinen Kompetenzen bei deEU-Rechtsetzung und entsprechend wurden auch die Immobilien in der Elsaß-Metropole mehrmals deutlich erweitert. Ebenso  wuchs das Europaviertel in Brüssel ständig. Dagegen hatte sich Luxemburg, der 3. Sitz des EP, selbst aus dem Rennen katapultiert. Der Bischof hatte Sorge, dass zuviel fremde Einflüsse mit Europa kämen. Man entschied  sich, die Parlamentsverwaltung hauptsächlich im Großherzogtum anzusiedeln - offenbar waren Beamte weniger bedrohlich.

 

 EUROPA - GEMEINSAM SIND WIR STÄRKER

 

Begonnen hatten 6 Länder die gemeinsame Zukunft für Europa zu gestalten. Die sechs Gründungsmitglieder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) waren Belgien, die Bundesrepublik DeutschlandFrankreichItalienLuxemburg und die Niederlande. Diese Staaten werden oft als „Gründerstaaten“ bezeichnet. Die von ihnen am 25. März 1957 unterzeichneten Römischen Verträge traten am 1. Januar 1958 in Kraft. Bei der so genannten Norderweiterung 1973 traten Dänemark, die Republik Irland und das Vereinigte Königreich der EG bei. 1981 kam Griechenland in die Europäische Gemeinschaft. Seine Aufnahme war heftig diskutiert worden, da erst kurz die Militärdiktatur abgeschafft worden war. 1986 folgten Portugal und Spanien als 11. und 12. Mitglied. Auch sie kamen aus Diktaturen in die Europäische Familie und es war im Nachhinein ein Segen für die Demokratie in Europa, dass diese drei Länder umgehend politisch stabilisiert wurden. Eine teilweise befürchtete Einwanderungs-Welle  blieb aus. Große wirtschaftliche Probleme hingegen blieben. Die extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit und die Finanzkrise zeugen noch heute davon. Obwohl das Problem sehr komplex ist, darf nicht vergessen werden, dass beispielsweise zum Zeitpunkt des Beitritts rund die Hälfte der Bevölkerung Portugals  Analphabeten waren!

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